Meine Social Media Aktivitäten

Sie finden mich auf fast allen Social Media Plattformen. Jede Woche poste ich zwischen zehn und dreissig Posts, damit ich auch in Übung bleibe – und natürlich, weil es mir Spass macht. Die Plattformen nutze ich auf sehr unterschiedliche Art und Weise:

Facebook ist mein offenes Tagebuch und bereitete mir am meisten Freude. Hier poste ich am häufigsten, sei es beruflich – oder, was häufiger der Fall ist – privat: Ich verlinke auf spannende Artikel, teile persönliche Ferienfotos, debattiere mit anderen und werde auch mal politisch. Mir gefällt bei FB die Vielseitigkeit. Es ist wie ein eigenes Internet oder wie das Leben insgesamt, da es unglaublich viele Funktionen und Möglichkeiten bietet. Zum Beispiel können wahrscheinlich auch bald in der Schweiz Privatpersonen via Facebook Geld überweisen.

Auf Instagram bin ich ab und zu. Ich brauche es, um von schönen Erlebnissen in der Freizeit zu berichten. Obwohl ich deutlich älter bin als das Durchschnitt auf Insta, ist mir pudelwohl. Wenn Sie mich kennen, wissen Sie, dass ich mir aus Alter und Konventionen so oder so nicht viel mache. Und es zwingt mich ja – zum Glück – niemand dazu, den etlichen jungen Mode- und Foodbloggern zu folgen.

Pinterest, Snapchat, TikTok, WeChat und weitere: Auf diesen Social Media habe ich zwar Accounts und ich kenne mich technisch aus. Als Internet-Soziologe seit 1993 bin ich in der Lage, die Kultur solcher virtuellen Räume aus der Vogelperspektive zu lesen und zu interpretieren. Aber auch ich komme nicht darum herum, mich ein paar Stunden in solchen Plattformen zu bewegen, um sie zu verstehen. Das mache ich mit Freude. Ich entdecke gerne ständig neue digitale Welten!

Auf Google Plus – schade gibt es dich nicht mehr, ich fand dich eigentlich ganz nett!– war ich während meines Squared Online Kurses aktiv sowie ganz zu Beginn, als G+ neu auf den Markt kam. Hier poste ich ganz selten etwas. Allerdings postet es automatisch Videos, die ich auf Youtube veröffentliche. Aber nein, ich bin kein Youtuber. Dort habe ich lediglich ein paar Anleitungen gepostet und Videos als Dokumentation zu Dingen, die ich verkaufen wollte. Meine Youtube-Abos, die ich so wie vieles sonst ebenfalls öffentlich zeige, geben vertieften Einblick in meine Interessen. Da wird deutlich, dass mich einerseits Geopolitik und andererseits Techno-Musik bewegt.

Twitter finde ich inzwischen total doof. Ich bin da nur ganz selten aktiv, weil man irgendwie muss … Ich weiss, Twitter ist – vor allem in Medienkreisen – wichtig. Aber seit ungefähr vier Jahren verliere ich mehr und mehr meinen persönlichen Zugang dazu. Gäbe es Twitter morgen nicht mehr, ich würde rein gar nichts vermissen – denn Facebeook und Co. bieten mir alles, was ich will und das auch noch auf eine optisch ansprechende Weise. Wenn ich twittere, dann irgendwelche politischen Dinge oder Selfmarketing von Arbeitsleistungen. So gut wie nie gibt es Freizeit-Tweets von mir.

LinkedIn nutze ich strikt beruflich. Allerdings bin ich auch beruflich strikt Mensch und erlaube mir auch auf LinkedIn politische Posts insbesondere zur Medien- und Internet-Regulierung

A propos Politik: GAFAM ist zu mächtig und die Weltgesellschaft hat noch keine guten Lösungen gefunden, um unter anderem natürliche Monopole wegen Netzwerkeffekten einzuschränken. Es wäre schön, wenn die Nutzerinnen und Nutzer ihren Beitrag für mehr Vielfalt und Unabhängigkeit leisten würden. Gerade als Schweizer finde ich es wichtig, anstelle von WhatsApp oder zumindest parallel dazu Threema zu verwenden. Via diesen Link können Sie mich zu Ihren Threema-Kontakten hinzufügen.

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